Die Hölle 2022 ist Geschichte.

Wir danken und gratulieren allen Teilnehmern, die bei würdigstem Aprilwetter mit Sturm, Regen und Kälte die Hölle des Ostens erfolgreich durchgestanden haben.

Nach Ostern findet Ihr die Bilder hier
https://www.pictrs.com/digital-foto

 

 


Liebe Freunde der Frühjahrs-/Herbstklassiker auf den Pavés rund um Halle,

nun sind schon wieder 3 Wochen vorüber und die Bilder von Uwe sind nun online in seinem Shop bestellbar (unter Events):
https://www.pictrs.com/digital-foto/img/tfhpjs?l=de

Trotz der absehbaren geringeren Teilnehmerzahl von 26 war es wieder eine schöne und interessante Ausfahrt, trotz der etwas kürzeren Strecke (170km). Das Wetter stimmte uns gut, im Oktober gibt es selten mal Schnee, wie in Jahren vorher, als wir schon mal Schieben lassen mussten.

Schon am Start musste ich feststellen, dass die Fahrer immer durchtrainierter, jünger und fitter werden. Das Material sind auch keine Stahlrenner mehr, jetzt sieht man nur noch Carbon im High-End-Bereich.

Gleich bei der Anmeldung gab es ein kleines Dankeschön in Form einer Rennmütze mit Design von unserem Friedrich.

Die Tour kam nach kurzer Einrollphase gleich in Flandernstimmung mit dem Pavé-Pfützthal, ein steiler, sich hochschlängelnder Waldweg mündet auf der Ackerhochfläche, wo wir den ersten Platten-Fahrer verloren, nun er hatte das modernste Material mit seinem tubless Reifen. Ach Henrik, du wolltest doch diesmal vorne mitfahren.

Die ersten 60Km führten uns dann durch den alten Mansfelder Seekreis, vorbei an romanischen Kirchen, archäologischen Fundstellen, wo ich selbst meine ersten eigenständigen Ausgrabungen machte, ist nun auch schon 40 Jahre her und dennoch werden immer noch wertvolle Schätze der frühen Bronzezeit in unserem Gebiet gefunden.

Das furchtbare Pavé Ihlewitz-Strenznauendorf mit fast 5,5km Länge forderte wieder das Material auf extreme Art. Doch die Abfahrt in das Saaletal ließ uns doch schon auf Schweineohren, Streuselschnecken und Krapfen hoffen. Bereits auf diesem Streckenabschnitt bemerkte ich die Ungeduld der jungen Pferde. Immer bittend, musste ich sie an die Gemeinsamkeit unserer Ausfahrt erinnern. Vorbei am totem Saalearm und alten Eichen erreichten wir den Biker-Club in Trebnitz (ein Dankeschön an den Präsi und den Consigliere), wo Uwe und seine Ines noch mit dem Aufbau des Frühstückbuffets mit den genannten Köstlichkeiten beschäftigt waren. Alles ging wieder weg, wie wenn es kein Morgen gäbe. Der Kaffee ging sogar aus, sie versprachen aber Nachbesserung zum Mittag. Danke Ines und Uwe.

Dank unserer Motorradbegleiter Tim und Rolf konnte der Verkehr auf den größeren Straßen gut ausgebremst werden. Beide waren wieder großartig, Rolf mit Schläuchen und großer Pumpe ausgestattet, Tim mit Warnweste. Nur brauchte keiner einen Schlauch, da müssen wie doch Teufelskrallen ausstreuen. Unser Besenwagen wurde von Jürgen gesteuert und ihn erwischte dann auch ein Platten am VW-Bus, wer sich die Fotos des Sektors Trebnitz genau ansieht, kann den Plattfuß bei ihm hinten links erkennen. Aber er kam wieder ran und hatte im späteren Verlauf der Ausfahrt doch noch den einen oder anderen Mitfahrer.

So ging es die bewährten Pavés weiter, mit einem Abstecher in das Saaletal rechtsseits, mit dem berüchtigten Sektoren Wettin Markt und dem Templerweg (Templerkapelle in Mücheln, leider ohne den Kral). Ich glaube mich erinnern zu können, dass wieder einige auf dem Radweg fuhren, so geht das nicht. Das Pavé wird nicht gemieden, sondern gesucht.

Über Friedrichsschwerz (der Alte Fritz war schon ein bisschen wie Napoleon, immer irgendwas gegründet oder begründet) kamen wir immer mal wieder in den Baustellenbereich der A 143 mit ihrer Saalebrücke. So, dann rüber in den Gau Neletizi Richtung auf den Kultberg Petersberg, früher Lauterberg, wo Konrad von Wettin im 12. Jh. das Kloster gründete, in welches er sich nach getanem Leben zurückzog und starb. Er brachte den Wettiner schwarzen schreitenden Löwen auf goldenem Grund nach Sachsen in das Wappen der Markgrafen von Meißen und späteren Kurfürsten. Ja liebe Sachsen das habt ihr von uns. Ja aber wer sind wir den, keine Sachsen und auch keine Anhalter, eine Ethnie ohne Identität. Und auch den 9-fach Schwarz/Gold geteilten Schild mit Rautenkranz verdanken die Sachsen Uns (Grafen von Anhalt/Ballenstedt). So nun gut der geschichtlichen Eskapáden. Wir sind ja alle Freunde. Die romanische Stiftskirche auf dem 4-Türme-Berg (Kirchturm, Bismarckturm, Fernsehturm und Stasiturm) lockte uns an. Auch hier wie immer das bildschöne Pavé Lauterberg, auf der Abfahrt wurde schon auf das Mittagessen hingewiesen, das wie schon Jahre zuvor im Hof der ehemaligen Jägerei des Amtes Petersberg ausgegeben wurde. Danke an die Vorbereiter vom Museum und natürlich an das Soupjekt, das uns wieder mit köstlicher Hühner-Nudelsuppe versorgte. Trotz der nur 40 bestellten Portionen blieb nichts übrig. Wir danken dem Soupjekt, welches trotz der geringen Anzahl den Aufwand nicht scheute. Auch zum Mittag waren wir wieder schneller als gerechnet. Manch einer war noch schneller als schnell und fuhr vorbei, trotz meiner großen Pfeile.

Die jungen Wilden mussten jetzt nur noch bis Piethen zurückgehalten werden. Vorher ging es noch durch die Kopfsteinpflasterstadt Löbejün, eine Bergarbeiterstadt (Steinkohle) für kurze Zeit, dann in Richtung östlichem Saalkreis. Am Beginn des Piethen-Pavés war der scharfe Start, was sofort zur Sprengung des Feldes führte. Nun waren die Gruppen auf sich gestellt. Ich selbst kann nicht mehr viel berichten, da ich mich aus der zweiten in die dritte und im Pavé – Belle Alliance (bei Waterloo) wegen Schlammklemmung auch aus dieser Gruppe zurückfallen lassen musste. Die letzten 30km alleine, da kam keiner mehr von hinten. Kopf runter und in den Wind. Es sah aus wie bei Paris-Roubaix. Viele Gruppen und Einzelfahrer, aber ich glaube es gab immer noch den Willen und das Wollen weiter zu fahren. Es muss ja gemacht werden, macht ja sonst keiner.

Die Zieldoku betätigte dann den erneuten Sieger Marcus Schönfeld, in eindrucksvoller Art als Solist. Auch allen anderen Fahrern, bis auf die Abkürzer (nicht im Ernst), gebührt Respekt und Anerkennung. Ich glaube mittlerweile, dass die Hölle des Osten ganz schön anstrengend ist und nur die härtesten der Harten anlockt. Selbst Maître Marcus bestätigte mir die Härte der Ausfahrt.

So, nun konnten wir in Ruhe zum Rive-Ufer fahren, wo jeder sein Bier und seine Bratwurst, die ersten Drei auch noch ein kleines Präsent, absteigend immer kleiner werdend, überreicht bekamen.

Die mitgelieferten Schoko-Waffelbecher waren natürlich der Wink mit dem Zaunpfahl und Marcus wusste, was zu tun war.

Ach und im Besenwagen saß doch tatsächlich wieder unser H…. aus Leipzig. H…, das musste ab können.

Ja, nun ist es geschafft, viel Mützen sind übrig, die wir hoffentlich im nächsten Frühjahr an die Alte Garde verteilen können.

Es war trotz dieses blöden Virus eine gelungene und ich denke auch wichtige Austragung. Wir haben doch gesehen wie selbst 3G-Veteranen noch strampeln können, klingt schon ein bisschen wie verwundet und genesen. Es musste sein und ich hoffe, dass es im Nachgang keine Infektion gegeben hat.

Lasst uns weiter radeln, für Frieden, Freundschaft und Völkerverständigung.

"Venceremos"

Maurizio

PS. Wer noch etwas hinzuzufügen hat kann mir schreiben, es kommt dann auf die Homepage.

 

 


Spenden für den Erhalt der »Hölle des Ostens« sind hier hier --> möglich. Vielen Dank!


Absage des Pagus Neletizi 2020

Liebe Sportfreunde der Frühjahrsklassiker,
ihr habt bestimmt schon alle gewartet, was denn nun mit dem 10. Pagus ist?

Die Ereignisse um diese stachlige Kugel scheinen sich nach Faktor x100 zu beschleunigen. Es wird bei einer gemeldeten Teilnehmerzahl von nunmehr 90 Personen immer unterschiedliche Meinungen zu Sinn und Unsinn der Vermeidung von Begegnungen geben, weshalb ihr unsere Entscheidung nur akzeptieren könnt.

Wir sagen die Ausfahrt am 4.4.2020 zur Hölle des Ostens hiermit definitiv ab*.

Der Kontakt im Fahrerfeld ist das Eine, das Andere sind die Schließungen unserer Versorgungsstationen, bis hin zur Ansammlung im Ziel- und Ehrungsbereich.

Nun steht noch die Frage zum weiteren Vorgehen hinsichtlich der Kostenerstattung bzw. einer Übertragung der Veranstaltung auf 2021.

Wir haben für die Jubiläumsausfahrt ein kleines, auf dieses Jubiläum abgestimmtes Präsent anfertigen lassen, das einen Herstellungswert von 13,-€ hat. Dieses Jubiläumsgeschenk nun zu versenden ist nicht symbolträchtig, weshalb wir es für die realistische 10. Ausfahrt zurückhalten. Ansonsten sind natürlich noch andere Unkosten entstanden.

Wir schlagen vor, den für einen Ausfall bei Dauerregen angezeigten Betrag von 13,-€ an Personen, die bereits überwiesen haben, zurückzuerstatten und die Investitionskosten für nächstes Jahr bei erneuter Anmeldung 2021 mit 10,-€ anzurechnen, d.h. die betreffenden Personen müssen 2021 nur 15,-€ zahlen. 

Die Teilnehmerliste wird demgemäß überarbeitet.   

Organisation

M. Paul/U. Möritz/J. Demme

Halle (Saale), 18.3.2020

*Wir berufen uns ausdrücklich auf den von der Stadt Halle ausgerufenen Katastrophenfall, 17.03.2020, 19:53Uhr.

 

 


Die 9. Hölle des Ostens ist Geschichte

Wir danken allen, die sich vom Wetter nicht haben abschrecken lassen…

Hier gibt es einen sehr schönen Film zu sehen: https://youtu.be/CKyCMj-Bbc8
Vielen Dank an die Macher!

Bilder findet Ihr hier…
Und hier der Bericht von Directeur Maurizio (PDF).

 

 


Wir gratulieren allen Teilnehmern der 8. Austragung. Ein herzliches Dankeschön an alle Helfer!

Bilder vom Rennen findet Ihr hier: https://www.pictrs.com/digital-foto?l=de


Termin für die 8. Austragung steht:

7. April 2018

Wie immer am Samstag vor Paris–Roubaix. Weitere Informationen folgen…

Die Anmeldung ist geschlossen! Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Austragung.

Start ist 7:30 Uhr am Waldkater in Halle Saale (Hubertusplatz, Straßenbahn-Endhaltestelle-Heideallee)

Bitte kommt ca. 30min früher, also gegen 7 Uhr, damit wir noch einige Formalitäten erledigen können!

 

 


Wir gratulieren allen Teilnehmern der 7. Austragung. Ein herzliches Dankeschön an alle Helfer!


Termin für die 7. Austragung:

8. April 2017

Start 8. April 2017, 7:30 Uhr, Halle (Saale), Hubertusplatz / Am Waldkater (großer Parkplatz)

Ziel Riveufer, Bootshaus 5, mit Bratwurst und Bier bei Andreas

 

 


Herzlichen Glückwunsch!

Wir gratulieren allen Teilnehmern der 6. Austragung. Ein herzliches Dankeschön an alle Helfer!

Bilder vom Streckenfotografen findet Ihr hier

Die Sportfreunde von der Sektion Eisenschweinkader haben ausserdem einen schönen Bericht geschrieben.

 

 


 

 


Wir gratulieren allen Teilnehmern und danken allen Helfern!

Bilder

Die Bilder unseres Streckenfotografen findet ihr hier »

 

 


Start 11. April 2015, 7:30 Uhr, Halle (Saale), Hubertusplatz / Am Waldkater (großer Parkplatz)

Ziel Riveufer, Bootshaus 5, mit Bratwurst und Bier bei Andreas

Anmeldung -->

 

 


Die 4. Austragung am 12. April 2014 ist Geschichte.

Die 4. Austragung war ein großer und schöner Erfolg für alle Teilnehmer/innen. Dank und Ehre allen, insbesondere auch den zahlreichen Helfern.

Hier geht es zum Bericht (PDF 3.18 MB)